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Martin Imhof, die wichtigste Frage gleich zu Beginn: Wovon profitieren unsere Kunden am meisten?

Sie haben für ihre Drucksachen auf Naturpapier einen viel grösseren Spielraum. Die Farben leuchten mehr und sind kontrastreicher. Die Palette an Druckfarben hat sich erweitert, weil wir dank LED-Technologie nun weisse Deckfarbe auf farbige Bedruckstoffe auftragen können. Spannend sind auch die neuen Möglichkeiten für die Bedruckstoffe. Neben den gängigen Naturpapieren und gestrichenen Papieren bearbeitet unsere Maschine auch verschiedenste Arten von Folien. Für einen Auftrag diesen Sommer druckten wir gar auf Leinenstoff.

Gab es Kundenprojekte auf der neuen Heidelberg, die du als Highlight bezeichnen würdest?

Spontan fällt mir ein Druckauftrag auf Naturpapier ein. Wir konnten mit Violett eine fünfte Farbe einsetzen und das Endprodukt wurde sehr schön. Ebenfalls in bester Erinnerung bleibt mir die enge Zusammenarbeit mit einem Grafiker, das gemeinsame Fachsimpeln und Abstimmen an der Maschine. Auch daraus entstand eine Drucksache, die man einfach mit Freude in den Händen hält und durchblättert. Schlussendlich ist aber jeder Auftrag für sich einzigartig und befriedigend, wenn das Ergebnis den erwarteten Ansprüchen standhält.

Wie schnell hat sich dein Team mit dem neuen Baby angefreundet?

Für meine Mitarbeitenden wäre ein Schritt zurück undenkbar. Sie haben die Vorzüge der neuen Maschine und der LED-Technologie schnell schätzen gelernt und zeigten grosses Engagement, als es darum ging, mit den neuen Prozessen vertraut zu werden. Weil wir jetzt mit dem grossen Format drucken, müssen wir viel weniger dreischichtig fahren, das wirkt sich positiv auf die Arbeitsbelastung aus. Was wir aber auch feststellen: Der Anspruch an unsere Drucktechnologen ist hoch, sie müssen sehr sauber arbeiten, die Vorschriften zur Arbeitssicherheit genau beachten und sich konsequent an die Wartungspläne halten. Das neue System verlangte von ihnen ein Umdenken. Wir sind da auf gutem Weg.

Wie sieht deine Bilanz nach 15 Monaten Drucken mit LED-Technologie aus?

Auch für mich ist klar: Um keinen Preis möchte ich zurück zum alten System. Der grösste Vorteil für uns ist, dass wir keinen Puder mehr brauchen, weil die bedruckten Bögen trocken aus der Maschine kommen. Wir können die Drucksachen ohne Unterbruch weiterverarbeiten, was den gesamten Prozess enorm beschleunigt. Klar gab es die eine oder andere Kinderkrankheit, wir waren ja der erste Druckbetrieb in der Zentralschweiz mit dieser Maschine. Gravierende Einschränkungen hatten wir aber keine zu beklagen.

Martin Imhof freut sich, den Kunden neue Möglichkeiten für ihre Drucksachen anbieten zu können.

Im Sommer 2017 stand zwar die Produktion bei Brunner Medien einige Tage still, aber es wurde nicht weniger emsig gearbeitet. Alte Maschine raus, Drucksaal vorbereiten für das neue System, dann Aufbau und Montage. Die ganze Aktion im Zeitraffer.

Kontakt

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Roland Dahinden

Geschäftsführer

 

Tel. +41 41 318 34 29

r.dahindenbag.ch