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Sandra Barmettler
Web- & Mediapublisherin
 
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27.04.2016

Kategorie: Design & Interactive


Sie erinnern sich vielleicht: In meinem letzten Blogbeitrag «Wie es Ihnen gelingt, Texte verständlich zu schreiben» vom 26. Oktober habe ich Ihnen das Hamburger Verständlichkeitskonzepts vorgestellt. Es nennt vier sprachliche Kriterien, die für die Verständlichkeit von Texten entscheidend sein können: Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz und anregende Zusätze. Um die Lesbarkeit von Texten zu verbessern, sind diese Kriterien unterschiedlich stark zu gewichten (vgl. Abb. 1). Ein optimal verständlicher Text ist ein maximal einfacher und perfekt gegliederter Text. Er ist nicht zu lang, aber auch nicht zu dicht. Und massvoll mit anregenden Zusätzen angereichert.

 

 

Abb. 1: Die Kriterien des Hamburger Verständlichkeitskonzepts und wie sie für einen guten Text gewichtet werden sollten.

 

 

Wenn wir vor einem Text sitzen, dessen Lektüre uns Mühe bereitet, liegt das meist daran, dass die Kriterien des Verständlichkeitskonzepts geritzt werden. Im Folgenden möchte ich einige solcher Verstösse gegen das Sprachmodell aufzeigen.

 

 

Verständlichkeitskiller 1: Fremdwörter

 

Texte mit vielen nicht geläufigen Fremdwörtern verstossen gegen die Einfachheit. Wieso etwas einfach sagen, wenn es auch kompliziert geht? Diese Frage kann man sich manchmal stellen, wenn man Texte beispielsweise aus der Philosophie oder den Sozialwissenschaften liest. Werden solche Texte nur von Philosophen und Sozialwissenschaftlern gelesen, ist alles halb so wild. Die Leserschaft ist in diesem Fall mit den fachsprachlichen Ausdrücken vertraut. Sind sie aber für eine breitere Öffentlichkeit bestimmt, sollten sie sich an einem durchschnittlichen Sprachverständnis orientieren.

 

 

Verständlichkeitskiller 2: Abkürzungen

 

Texte mit vielen Abkürzungen sind zu prägnant oder einfach nur kompliziert. AdA unter Ihnen wissen, was ich meine: «EinfK GTE im Rahmen des FDT für DD und höh Uof» (weitere Müsterchen in der Verordnung des Bundes über die Militärdienstpflicht). Sind die Abkürzungen nicht gebräuchlich, stocke ich beim Lesen, muss dauernd Mutmassungen anstellen oder gar im Internet nach ihrer Bedeutung recherchieren.

 

 

Verständlichkeitskiller 3: Attributketten und verschachtelte Sätze

 

Sie betreffen zwei Kriterien des Verständlichkeitsmodells: die Einfachheit und die Prägnanz. Attribute (auch so ein Fremdwort) sind Beifügungen zu Hauptwörtern. Bestehen diese Beifügungen aus mehreren Wörtern, werden sie zu Attributketten, wie die kursive Stelle im folgenden Beispiel: «eine spannende, bezüglich ihrer Folgen aber noch nicht abschätzbare und daher riskante Unternehmung». Solche Attributtketten ziehen Sätze in die Länge und erschweren die Zuordnung, weil sie sich zwischen Artikel («eine») und Hauptwort («Unternehmung») einfügen. Das Gleiche gilt für verschachtelte Sätze und Klammersätze. 

 

 

Verständlichkeitskiller 4: fehlende Gliederung oder Überstrukturierung

Beide verstossen gegen das Ordnungskriterium. Beispiele: Texte ohne Gliederung haben keine Titel, keine Absätze, zu wenig Zeilenabstand, keine Nummerierungen. Sie kranken an fehlenden oder falschen Satzzeichen. Überstrukturierte Texte beginnen nach jedem Satz einen neuen Abschnitt. Lauftext wird ständig durch Anführungspunkte unterbrochen und die Kapitelunterteilung ist zu tief: Kap. 2.1.1.1.1.3, Kap. 2.1.1.1.1.4 usw.

 

 

  

Verständlichkeitskiller 5: ungenügende Visualisierungen

 

Abbildungen, Illustrationen oder Tabellen können einen Text bereichern. Das Verständlichkeitskonzept zählt sie zu den anregenden Zusätzen. Weniger anregend sind sie, wenn es aufgrund einer schlechten Auflösung an der Bildqualität mangelt. Wenn die Bildlegende fehlt. Wenn x- und y-Achse des Diagramms nicht angeschrieben sind. Wenn die Masseinheiten zu den Zahlenwerten fehlen. Wenn die Kontraste im Kuchendiagramm verschwinden.

 

 

Fazit

 

Verständlichkeitskiller wie die oben geschilderten haben ihre Ursache häufig in Gewohnheiten. Hat sich der Schreibende einen blumigen Sprachstil angeeignet, ist sein Text voll von Attributen und anregenden Zusätzen. Er verstösst immer wieder gegen die Prägnanzvorgabe. Andere halten sich ans Abstrakte und übertreiben es mit Strukturieren und Abkürzen. Oder man freut sich über besonders originelle Wortkreationen und merkt nicht, dass die Mehrheit sie nicht verstehen wird. In all diesen Fällen halte ich mich an zwei bewährte Empfehlungen: 1. Denke stets an den Leser; 2. Kill your darlings – auch im Schreiben.

 

AdWords-Anzeigenerweiterungen im Überblick

 

Ihre Google-AdWords-Anzeigen können Sie prominenter platzieren mithilfe von Anzeigenerweiterungen. Diese erhöhen die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige und verhelfen zu mehr Klicks. Das Einrichten der Erweiterungen ist zudem ganz einfach. Der Blogbeitrag verrät, welche Anzeigenerweiterungen es gibt und wie Sie diese einsetzen können.

 

Eine Stelle bei der

Brunner AG

Rückblick auf das #Brunnerevent

 


 


 


 


 

 

 

 

Marcel Gauch

Teamleiter Periodika,

Kundenberater Innendienst

 

Tel. +41 41 318 34 64

m.gauchbag.ch

Christa Jenni

Personalwesen

 

Tel. +41 41 318 34 31

c.jennibag.ch

Top platziert und fix gefunden

 

Eine Platzierung zuvorderst auf der Google-Trefferliste ist im Onlinemarketing zu einem entscheidenen Faktor geworden. Auch – oder sogar besonders – für kleine und mittlere Unternehmen. Das Top-Ranking ist deshalb so wichtig, weil Google schweizweit die mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine ist.

 

Doch wie erreichen KMU einen solchen Spitzenplatz? An einem spannenden Event bei uns in Kriens erfahren Sie mehr darüber. Und Sie haben die Gelegenheit, Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen.

Eine Top-Platzierung auf Google ist für Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil. Davon überzeugten sich die rund 40 Besucherinnen und Besucher unseres Events «Wie KMU auf Google punkten».

Wie KMU auf Google punkten

Martin Hegglin

Bereichsleiter

Marketing und Verkauf

 

Tel. 041 318 34 27

m.hegglinbag.ch


 

Achtung: Das Event am 8. November 2016 ist leider ausgebucht. Bei Interesse an dem Thema können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen – wir informieren Sie gerne weiter über das Thema Suchmaschinenoptimierung für KMU.

Der Gewinner unseres Messewettbewerbs steht fest

 

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinnerin unseres Wettbewerbs heisst Frau Fabienne Tholen. Wir gratulieren und wünschen viel Spass am Konzert der Fantastischen Vier mit Special Guest SEVEN.

 

 Brunner-Mitarbeiterin Fabienne Spahr amtete als Glücksfee.

 

 

Impressionen von unserem Messestand auf der SuisseEMEX 16

 

  

 Links: Die Brunner-Crew ist startklar. Rechts: Erwin Mareis von Brunner-Partner NEOSEVEN.

 

  

 Reges Diskutieren am Brunner-Stand. Publishingprozesse, Suchmaschinenoptimierung und Content waren gefragte Themen.

Brigitte Ammann

Unterwegs zum Christkind

 

Mehr als nur ein Adventskalender. Die Weihnachtsszenerie präsentiert sich auf einem Leporello.

 

Bestellen

«Suchmaschinen sind unser Tor zur Onlinewelt. Egal, ob es um die Produktsuche oder Recherche von Informationen geht. Für Unternehmen ist es deshalb Pflicht, sich mittels Suchmaschinenmarketing zu positionieren.»

 

Sabine Oettrich, Onlinemarketing-Spezialistin bei Brunner Medien

«Heute gilt klar: Wer online nicht von seinen Kunden gefunden wird, verliert. Onlinemarketing ist die Herausforderung für Unternehmen. Das gilt besonders für KMU.»

 

Martin Hegglin, Leiter Marketing und Verkauf bei Brunner Medien

Warum SEO und SEM essenziell sind

Wann? Dienstag, 8. November 2016, 16 Uhr

Wo? Brunner Medien AG, Arsenalstrasse 24, 6010 Kriens

 

Das Programm im Detail

16.00 Uhr Eintreffen

16.15 Uhr Vortrag «Was ist Suchmaschinenmarketing – und wie können KMU es wirkungsvoll einsetzen?»

16.45 Uhr Fragen und Diskussion

17.30 Uhr Apéro

 

 

Programm

Top platziert und fix gefunden

 

Eine Platzierung zuvorderst auf der Google-Trefferliste ist im Onlinemarketing zu einem entscheidenen Faktor geworden. Auch – oder sogar besonders – für kleine und mittlere Unternehmen. Das Top-Ranking ist deshalb so wichtig, weil Google schweizweit die mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine ist.

 

Doch wie erreichen KMU einen solchen Spitzenplatz? An einem spannenden Event bei uns in Kriens erfahren Sie mehr darüber. Und Sie haben die Gelegenheit, Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen.

Sie möchten ein Top-Ranking auf Google? Erfahren Sie mehr bei unserem Anlass am 8. November 2016 um 16 Uhr. Ein spannender Vortrag von Onlinemarketing-Spezialistin Sabine Oettrich informiert Sie über die Themen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing.

Wie KMU auf Google punkten

2. Allgemeines zur Datenverarbeitung


Wir erheben und verwenden bei einem Besuch unserer Website zunächst nur die in Abschnitt 3 genannten Daten. Darüber hinaus verarbeiten wir personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmässig nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.


2.1. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) beziehungsweise, sofern und soweit anwendbar, Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten.


Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) beziehungsweise, sofern und soweit anwendbar, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Massnahmen erforderlich sind.


Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, welcher unser Unternehmen unterliegt, dient das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) beziehungsweise, sofern und soweit anwendbar, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.


Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) beziehungsweise, sofern und soweit anwendbar, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

 

2.2. Datenlöschung und Speicherdauer

Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus dann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

Achtung: Das Event am 8. November 2016 ist leider ausgebucht. Bei Interesse an dem Thema können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen – wir informieren Sie gerne weiter über das Thema Suchmaschinenoptimierung für KMU.

Jetzt anmelden und profitieren!

«Suchmaschinen sind unser Tor zur Onlinewelt. Egal, ob es um die Produktsuche oder Recherche von Informationen geht. Für Unternehmen ist es deshalb Pflicht, sich mittels Suchmaschinenmarketing zu positionieren.»

 

Sabine Oettrich, Onlinemarketing-Spezialistin bei Brunner Medien

Fragen zu dieser Stellenausschreibung?

«Heute gilt klar: Wer online nicht von seinen Kunden gefunden wird, verliert. Onlinemarketing ist die Herausforderung für Unternehmen. Das gilt besonders für KMU.»

 

Martin Hegglin, Leiter Marketing und Verkauf bei Brunner Medien

Brigitte Ammann,

Lisa Gangwisch

Mini Latärne und tuusigi Stärne

 

Värsli und Fingerspiele zu Advent, Samichlaus, Weihnacht, Neujahr und Dreikönige – in Mundart.

 

Bestellen

Eine Stelle bei der

Brunner Medien AG

Sie haben Fragen? Wir sind gerne für Sie da.

Warum SEO und SEM essenziell sind

Wann? Dienstag, 8. November 2016, 16 Uhr

Wo? Brunner Medien AG, Arsenalstrasse 26, 6010 Kriens

 

Das Programm im Detail

16.00 Uhr Eintreffen

16.15 Uhr Vortrag «Was ist Suchmaschinenmarketing – und wie können KMU es wirkungsvoll einsetzen?»

16.45 Uhr Fragen und Diskussion

17.30 Uhr Apéro

 

 

Programm

Top platziert und fix gefunden

 

Eine Platzierung zuvorderst auf der Google-Trefferliste ist im Onlinemarketing zu einem entscheidenen Faktor geworden. Auch – oder sogar besonders – für kleine und mittlere Unternehmen. Das Top-Ranking ist deshalb so wichtig, weil Google schweizweit die mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine ist.

 

Doch wie erreichen KMU einen solchen Spitzenplatz? An einem spannenden Event bei uns in Kriens erfahren Sie mehr darüber. Und Sie haben die Gelegenheit, Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen.

Sie möchten ein Top-Ranking auf Google? Erfahren Sie mehr bei unserem Anlass am 8. November 2016 um 16 Uhr. Ein spannender Vortrag von Onlinemarketing-Spezialistin Sabine Oettrich informiert Sie über die Themen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing.

 

Jetzt anmelden!

 

Wie KMU auf Google punkten

Besten Dank für Ihr Interesse an unserem Anlass zu den Themen Suchmaschinenoptimierung und Sumaschinenoptimierung. Sie erhalten in Kürze ein E-Mail.

Wie KMU auf Google punkten

Christa Jenni

HR/Personalwesen

 

c.jenni@bag.ch

 

 

© Videobearbeitung und Schnitt: Brunner AG, Sandra Barmettler

Tobias Eicher

Digital-Publisher, Polygraf

 

t.eicher@bag.ch

Melanie Gerber

Crossmedia-Designerin

 

m.gerber@bag.ch

Thomas Wintsch

Kundenberater Innendienst

 

t.wintsch@bag.ch

Die Brunner AG wünscht frohe Festtage und ein gutes neues Jahr

Roland Dahinden

Geschäftsführer

 

r.dahindenbag.ch

Der Umgang mit dem Neuen und Unbekannten ist für jeden Menschen anders. Hören Sie, was fünf unserer Mitarbeitenden dazu sagen. Eine Neujahrsbotschaft der anderen Art!

 

 

Druckportal

Sebastian Schmid

Kundenberater

 

Tel. 041 318 34 24

s.schmidbag.ch

Offsetdruck

Martin Hegglin

Bereichsleiter

Marketing und Verkauf

 

Tel. 041 318 34 27

m.hegglinbag.ch

Brigitte Marty

Kundenberaterin

 

Tel. 041 318 34 73

b.martybag.ch

 

Beschrieb

 

Ein Buchdokument ist eine Sammlung von Dokumenten mit gemeinsamen Formaten, Farbfeldern, Musterseiten und weiteren Elementen. Es empfiehlt sich, ein solch umfangreiches Projekt mit vielen Kapiteln und Abbildungen als praktisches Buchdokument anzulegen.

 

Positive Eigenschaften

  • Rechnungsleistung wird reduziert, da das Buch in kleine Dateien aufgeteilt ist. Dies bedeutet weniger Wartezeit beim Öffnen, Speichern und Darstellen des Dokuments.

  • Einzelne Buchteile werden automatisch fortlaufend nummeriert. Wenn es zusätzliche Seiten gibt, wird die Nummerierung in allen Dokumenten automatisch angepasst.

  • Querverweise funktionieren über alle Buchdokumente hinweg.

  • Übersicht über die einzelnen Buchdokumente mit Hilfe des «Buchbedienfelds».

  • Druck und PDF-Export aller Dateien sind direkt aus dem Buchbedienfeld möglich. Die Dateien müssen dazu nicht geöffnet sein. Auch ein Preflight über das ganze Buch ist aus dem Buchbedienfeld möglich.

  • Es können mehrere Personen am gleichen Projekt an unterschiedlichen Dokumenten arbeiten.

 

«Negative» Eigenschaften

  • Mehrere InDesign-Dokumente anstelle eines einzigen InDesign-Dokuments in der Datenablage. In meinem Beispiel habe ich neun Dokumente, welche in einer Buchdatei zusammengefasst sind. Wichtig ist eine sinnvolle Benennung der Dateien. Die Buchdatei enthält die Endung «.indb»

 

 

 

Das Dokument mit der Endung «.indb» enthält alle wichtigen Informationen und Einstellungen des Buchprojektes.

 

 

Step by Step

 

Bevor ich ein Buchdokument einrichte, muss ich ein InDesign-Dokument erstellen und z.B. als «Kapitel 1» speichern. Wenn ich in Kapitel 1 von Beginn an alle Musterseiten, Formatvorlagen und Farben sorgfältig einrichte, muss ich später die Dokumente nicht mehr synchronisieren.

 

Unter Datei > Neu > Buch erstelle ich das Buchdokument. Dieses speichere ich als «.indb»-Dokument ab.

Im Buchbedienfeldmenü (1) kann ich weitere Kapiteldokumente hinzufügen, indem ich auf «Dokument hinzufügen …» klicke.

 

 

Das Buchbedienfeldmenü enthält viele nützliche Optionen und erleichtert das Arbeiten mit den jeweiligen Dokumenten.

 

Anschliessend kann ich alle weiteren Kapitel des Buches erstellen und im Buchbedienfeld hinzufügen.

Ich kann alle Dokumente direkt aus dem Buchbedienfeld öffnen, bearbeiten und abspeichern. Es können auch mehrere Personen an unterschiedlichen Dokumenten gleichzeitg arbeiten. Das jeweils geöffnete Dokument wird mit einem Schlösschen für die anderen Nutzer gesperrt.

 

 

Das erste Dokument wird automatisch als Formatquelle verwendet (falls gewünscht, kann ich die Formatquelle auch von einem anderen Dokument beziehen). Ebenfalls kann ich die Reihenfolge der Dokumente ganz einfach anpassen, indem ich in der Liste des Buchbedienfeldes das Dokument nach oben bzw. unten ziehe.

 

 

Seitenpaginierung festlegen

 

Im Buchbedienfeldmenü lassen sich die Nummerierungsoptionen festlegen. Ich kann entscheiden, ob ich die Nummerierungsoptionen auf das ganze Buchdokument (a) oder nur auf ein ausgewähltes Dokument (b) anwende. Hier kann ich auch eine geänderte Nummerierung aktualisieren (dies ist nötig, wenn ein gelbes Ausrufezeichen hinter der Datei steht).

 

 

 

 

Synchronisieren der Dokumente

Alle in einem Buchdokument enthaltenen InDesign-Dokumente können synchronisiert werden. Das bedeutet, dass alle Dokumente auf der Basis der Formatquelle (c) die gleichen Absatz-,  Zeichenformate, Farbfelder u.a. verwenden.

 

Bei den Synchronisierungsoptionen (d) kann ich auswählen, was ich synchronisiert haben möchte und was von Dokument zu Dokument anders sein darf/soll.

 

Querverweise aktualisieren

Wenn ich die Seitenreihenfolge ändere, muss ich die im Dokument enthaltenen Querverweise ebenfalls aktualisieren. Dies kann ich ganz bequem im Buchbedienfeldmenü, indem ich auf Alle Querverweise aktualisieren (e) klicke. (Die Erstellung von Querverweisen werde ich in einem weiteren Blogbeitrag ausführlicher erklären.)

 

 

 

Achtung! Wenn ich Dokumente in einem Buchdokument synchronisiere, ersetze ich alle Formate und Farbfelder in den anderen Dokumenten, die darin enthalten sind, durch die Formate des ausgewählten Dokuments.

 

 

 

Ausgabe

 

Preflight, PDF-Ausgabe und Drucken

Vom gesamten Buchdokument oder auch nur von einem einzelnen Dokument kann ich ein Preflight (g) erstellen, ein PDF exportieren (h) oder das Projekt an den Drucker (i) senden. All diese Funktionen finde ich im Buchbedienfeldmenü.

 
 
Wenn nur einzelne spezifische Dokumente ausgegeben werden sollen, müssen diese angewählt sein.

 

 

 

 
Wenn ich das komplette Buchdokument ausgegeben will, darf kein Dokument angewählt sein!

 

 

 

 

Aufgepasst!

 

Synchronisieren von Musterseiten

Musterseiten werden auf die gleiche Weise synchronisiert wie die anderen Elemente. Dabei werden Musterseiten, die den gleichen Namen (z.B. A-Musterseite) wie die Musterseiten in der Formatquelle haben, ersetzt. Das Synchronisieren von Musterseiten ist daher nur bei Dokumenten hilfreich, die die gleichen Designelemente, wie laufende Kopfzeilen und Fusszeilen usw., verwenden. Wenn ich bei Dokumenten auf einer Musterseite jedoch andere Seitenelemente als die der Formatquelle haben möchte, vermeide ich das Synchronisieren der Musterseiten oder erstelle Musterseiten mit unterschiedlichen Namen.

 

 

Um Probleme bei der Musterseitensynchronisation zu vermeiden, lasse ich das Kästchen Musterseiten (f) inaktiv oder erstelle Musterseiten mit unterschiedlich Namen.

 

 

Fazit

 

Ein Projekt, welches in mehrere Kapitel unterteilt ist und viele Bilder enthält, kann schnell komplex, unübersichtlich und langsam werden. Durch das Erstellen eines Buchdokuments habe ich die Möglichkeit, eine schnelle und übersichtliche Bearbeitung zu erhalten. Etwas vom Allerbesten ist jedoch meiner Meinung nach, dass mehrere Personen gleichzeitig am gleichen Buch an unterschiedlichen Kapiteln arbeiten können. Die geöffneten Dokumente werden jeweils mit einem Schloss gesichert und können nicht doppelt geöffnet werden. Auch sehe ich Anwendungsmöglichkeiten bei Ringbüchern, Factsheets und anderen mehrteiligen Projekten, die durch ein Buchdokument gesammelt werden können und einfacher zu bearbeiten, sortieren und handhaben sind. Ich empfehle daher wirklich allen, denen sich die Möglichkeit bietet, einmal damit zu arbeiten und zu experimentieren.

Eure Ansprechpersonen

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