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Sabine Oettrich
Online-Marketing-Spezialistin
 
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10.01.2018

Kategorie: Trends


4 Onlinemarketing-Trends, die 2018 wichtig sind

  

«The same procedure as every year»: Stets um den Jahreswechsel herum interessiert man sich plötzlich für Trends und Entwicklungen. Das ist auch gut so, denn gerade im Onlinemarketing passiert unheimlich viel. Getrieben von technischen Entwicklungen ändern sich die Möglichkeiten für Marketer von Jahr zu Jahr doch erheblich. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam einen Blick auf meine ganz persönlichen Marketingtrends für das neue Jahr werfen, die für kommende Marketingaktivitäten relevant sein können.

 

 

 

SEO ist und bleibt ein Thema

 

Auch im Jahr 2018 verliert Suchmaschinenoptimierung nicht ihre Bedeutung – ganz im Gegenteil. Die Google-Suche, in der Schweiz längst unbestrittener Marktführer, wächst weiter. Weltweit finden 64 Prozent aller Suchanfragen über die Google-Suche statt. Gerade für international agierende Unternehmen bleibt Google Search also weiter spannend. Suchmaschinenwerbung mit Google ist insofern auch in diesem Jahr ein Thema.

 

Ein wirklich bemerkenswerter Trend im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung sind die sogenannten Suchmaschinen-Features. Längst schon werden als Fragen eingetippte Suchanfragen direkt in der Suchmaschine beantwortet. Jeder, der auf Google Search schon einmal auf der Suche nach einem Rezept war, kennt solche Suchmaschinen-Features. Sie machen es möglich, die gesuchte Kochanleitung oder Zutatenliste nicht mehr auf der Website nachlesen zu müssen, sondern direkt in der Suchmaschine selbst. Suchmaschinenoptimierung und SERP-Features sollten im Jahr 2018 also Hand in Hand gehen.

 

 

Marketing mit Maschinen

 

Artificial Intelligence – zu Deutsch «künstliche Intelligenz» – umschwebt immer auch etwas Geheimnisvolles, wie ich finde. Sprechende Roboter oder menschenähnliche elektronische Helfer sind im Dienste des Menschen unterwegs. Künstliche Intelligenz – kurz KI – ist aber längst schon viel mehr. Konkret stecken hinter dem Begriff Maschinen (oder eben Software), die einem Menschen ähnlich lernen, planen oder Sprache verstehen können. Intelligente Maschinen erkennen Muster in unseren Handlungen und leiten Schlüsse über zukünftige Aktionen ab. Klassische Beispiele für KI sind etwa die Amazon-Algorithmen, die passende Produkte heraussuchen, oder die iPhone-Assistentin Siri, die unsere Anweisungen entgegennimmt und ausführt.

 

Dank steigender Rechenleistung, die gleichzeitig immer günstiger wird, ist der Einsatz von Artificial Intelligence für Unternehmen durchaus lohnenswert. Firmen generieren mittlerweile gigantische Datenströme – mit KI können diese Daten nutzbar gemacht werden. Natürlich auch über das Marketing hinaus. Chatbots, Lead Scoring, Produktempfehlungen, dem Nutzer assistierende Software oder selbstlernende Systeme sind also spannende und wichtige Themen für 2018.  Neben unzähligen Anwendungen im Marketing sorgen KI-Systeme auch für Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen.

 

 

Sicherheit im Cyberspace

 

Vielleicht kein Trend im herkömmlichen Sinne, aber dafür umso relevanter: Sicherheit. Fast täglich lese ich Meldungen über gehackte Kundendaten, DDoS-Attacken und Datendiebstahl. Gleichzeitig ändern viele Unternehmen ihre fünfstelligen Passwörter nicht einmal jährlich und ignorieren das Thema auch ansonsten gekonnt. Dabei wird nicht nur der geschickte Umgang mit den zahlreichen Daten wichtig, sondern auch die Datensicherheit zu einem Wettbewerbsfaktor. Ausfallsichere Systeme und Datenschutz spielen in vielen Branchen eine Rolle, die Berührungspunkte zum Marketing werden eher grösser als geringer.

 

Mit der DSGVO, der kürzlich von der EU verabschiedeten Datenschutzgrundverordnung, hat die Europäische Union bereits mächtig vorgelegt. Die Verordnung betrifft Schweizer Unternehmen insofern, als dass alle Daten von EU-Bürgern betroffen sind. Hierzulande wurde – wenngleich weniger streng – ebenfalls das Datenschutzrecht überarbeitet. Laut der DSGVO müssen Unternehmen Auskunft über die Verwendung und Lagerung ihrer Kundendaten geben können. Bei Verlust von personalisierten Daten drohen hohe Bussen. Bei der Cyber Security geht es eben nicht nur um das kriminelle Handeln einzelner Akteure, sondern um einen sicheren Umgang mit Kundendaten – die längst schon von praktisch jedem Unternehmen erzeugt werden.

 

Ein Begriff, der auch 2018 in aller Munde sein wird, ist die Blockchain-Technologie. Populär verwendet wird diese z.B. bei der Onlinewährung Bitcoin. Doch auch darüber hinaus sind solche Blockchain-Technologien definitiv ein «Trend» und werden uns in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich noch öfters begegnen.

 

 

Reichweite ja – aber nicht mehr gratis

 

Sichtbarkeit im Netz ist für Unternehmen und Organisationen natürlich ein zentrales Thema. Alle möchten mit ihren Produkten, Dienstleistungen und spezifischen Anliegen einen Teil der Aufmerksamkeit potenzieller Kunden haben und wahrgenommen werden. In der digitalen Welt ist dies mindestens ebenso schwierig wie in der analogen. Digitale Reichweite bedeutet zum Beispiel, auf Social Media wahrgenommen zu werden oder bei der Suchmaschine Google weit oben gelistet und wahrgenommen zu werden.

 

Als Akteur auf dem Kommunikations- und Werbemarkt müssen Sie sich hierbei leider mit dem folgenden Fakt abfinden: Reichweite ist möglich – aber nicht gratis. Wer wahrgenommen werden möchte, muss auch bereit sein, dafür zu zahlen. Längst schon müssen Unternehmen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram Werbung schalten, um ihre Beiträge noch platzieren zu können. Ohne bezahlte Posts würden diese ungesehen in der Informationsflut untergehen. Ähnliches gilt für eine gute Platzierung in der Suchmaschine: Ein bisschen Optimierung reicht nicht mehr aus, um gesehen zu werden. Wer Reichweite möchte, muss auch bereit sein, in Optimierungsmassnahmen oder Suchmaschinenwerbung zu investieren.

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