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Melanie Gerber
Art Direction
 
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08.02.2017

Kategorie: Trends


Die Webtrends fürs neue Jahr – wenn es wirklich welche sind

 

Wenn man Trends voraussagen möchte, bewegt man sich gewissermassen auf Glatteis. Doch mit dem Start in ein neues Jahr werden sie überall prophezeit. Gibt es eigentlich noch neue Trends oder werden alte Themen einfach neu aufgewärmt? Eine Zusammenfassung.

 

 

 

 

 

Videos

 

Die Technik wird besser, Übertragungsraten werden schneller – daher werden Websites vermehrt mit bewegten Inhalten bestückt. Videos wecken die Aufmerksamkeit und fesseln durch ihren dynamischen Inhalt. Sie können Botschaften auf eine sehr schöne Weise vermitteln und heben sich vom statischen Inhalt ab. Grafisch können Videos auf diverse Arten aufbereitet werden. Ein schlichtes Backgroundvideo zeigt nur in gewissen Bereichen eine Bewegung, um nicht vom Hauptinhalt abzulenken (Beispiel: www.reisen.buchertravel.ch). Videos müssen auch nicht zwingend real sein, denn auch eine Animation kann eine Botschaft vermitteln oder einen Ablauf aufzeigen (Beispiel: www.zinno.ch). Was immer beliebter wird, sind 360°-Videos. Hier taucht der Betrachter regelrecht in die Materie ein (siehe dieses Beispiel).

 

 

Bilder

 

Der Markt ist übersättigt mit schlechten Stock-Bildern (gekaufte Bilder ab Datenbanken). Gute Bildkonzepte, verpackt mit kreativem Storytelling, sind auch 2017 Trumpf. Illustrationen, Bildgestaltungen, gute Fotografien – hier soll die Kreativität ausgelebt werden. Denn Bilder wecken Emotionen und laden ein, auf der Website zu verweilen. Grosse, bildschirmfüllende Bilder und Slider sind schon länger im Trend und werden es auch in diesem Jahr sein. Abwechslung ins Screendesign bringen Sie, wenn Sie das Design beispielsweise vertikal teilen und hochformatige Bilder verwenden. Gerade auf einer Startseite ist das ein prominenter Hingucker.

 

Design reduziert auf Bild und Botschaft in einer vertikal geteilten Darstellung.

 

 

Typografie

 

Der Einsatz grosser Typografie wird auch 2017 fortgeführt. Buchstaben sind trendy, das beobachten Sie nicht nur im Webdesign. Allgemein sind wir von Buchstaben umzingelt: Wir finden sie auf Wohnaccessoires, Kleidung oder sogar Christbaumkugeln (gesehen im vergangenen Dezember im Manor). Den Zugang zu kostenlosen Webschriften liefert an erster Stelle Google Fonts. Die Auswahl ist gross – umso wichtiger ist es, qualitativ gute und insbesondere lesbare Schriften auszuwählen. Wer lieber die eigene Corporate-Design-Schrift einsetzt, ist heute besser bedient als noch vor ein paar Jahren. Die Schriftenhäuser bieten schon viele bekannte Fonts, die man vom Print her kennt, als Webfont an. Hier fallen im Gegensatz zu den Google Fonts Lizenzkosten an.

 

 

 Google gestaltet mit

 

Bei der Gestaltung von Websites gilt es unseren Freund Google miteinzubeziehen. Ladezeit, Qualitätstext, Titelhierarchien – dies sind nur einige Faktoren, die im Designprozess nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Es ist wichtig, im Vorfeld zu wissen, wie die Inhalte einer Website aussehen: damit wir Texte optimal strukturieren sowie Bilder und Grafiken entsprechend aufbereiten können. «Reduce to the max» gilt nach wie vor. Das Design soll schlicht und reduziert, aber trotzdem auf den Kunden zugeschnitten sein.

 

 

Fazit

 

Ob man diesen Trends folgen möchte oder nicht, wird bei uns im Designprozess gemeinsam mit dem Kunden entschieden. Erste Priorität haben Funktionalität und Benutzerführung, denn was nützt eine trendige Website, wenn die Kunden gleich wieder abspringen, weil sie die gewünschten Informationen nicht finden? Und manchmal kann man sich schon fragen, ob das nun Trends sind oder ob alter Kaffee frisch aufgewärmt wird. In diesem Sinne: happy Kaffeepause.

 

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