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Martin Hegglin
Bereichsleiter Marketing und Verkauf
 
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25.01.2017

Kategorie: Trends


Arbeits- und Mobilitätsmodelle – wir brauchen neue Ideen

 

In diesem Jahr werden meine Blogs stark durch persönliche Eindrücke geprägt sein. Ich werde Sie an Erfahrungen mit neuen Arbeits- und Mobilitätsmodellen teilhaben lassen. So entsteht zum Beispiel das Gerüst dieses Blogbeitrags «on the go». Der Grund dafür heisst «SBB Green Class». Doch was ist das?

Die SBB und BMW beschreiten zusammen mit Mobility und PubliBike mit «SBB Green Class» neue Wege in der nachhaltigen Mobilität. Das Kombiangebot für 150 Pilotkunden verbindet Produkte und Dienstleistungen für Pendler, Privat- und Geschäftsreisende, damit sie flexibel und nachhaltig von Tür zu Tür unterwegs sein können.

 

Im Rahmen einer einjährigen Studie – begleitet durch die ETH Zürich – soll untersucht werden, wie sich das Mobilitätsverhalten verändert, wenn man die freie Auswahl des Verkehrsmittels hat. Dazu stehen mir ein SBB-GA sowie ein Elektroauto BMW i3 zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot durch eine Mitgliedschaft bei Mobility und PubliBike.

 

Da ich als Pendler viel unterwegs bin – und in der Region Zürich auch regelmässig im Stau stehe –, möchte ich dieses Jahr nutzen und austesten, welcher Verkehrsmittelmix für mich optimal ist. Welche Arbeiten lassen sich unterwegs erledigen und neutralisieren so einen Teil der Mehrzeit, wenn ich mit dem ÖV unterwegs bin? Wann brauche ich das Auto effektiv, weil die Möglichkeiten mit dem ÖV zu eingeschränkt sind oder die Umstände es erfordern? Wie viel Lebensqualität gewinne ich durch das entspanntere Pendeln? Und natürlich auch: Wie praktikabel ist die Elektromobilität heute in der Schweiz über mittellange Strecken?

 

 

Die ersten Tage mit dem Zug sind entspannt. Ich brauche zwar fast eine Stunde länger, als wenn ich staufrei mit dem PW unterwegs bin. Dafür ist bereits ein Teil der Arbeit erledigt, wenn ich im Büro ankomme. Das Schneetreiben Mitte Januar hat mir den Entscheid zum Zug auch leicht gemacht. Richtig schön gemütlich. Und da ich auch weiterhin ein Frühaufsteher bin, muss ich mir keine Gedanken über überfüllte Busse oder Züge machen. Für mich stimmt’s.

 

Blick aus dem Zugfenster: So entspannt kann man die wunderbare Winterlandschaft im Auto nicht geniessen.

 

 

Und was ist mit dem BMW i3? Die Montage der Ladestation erwies sich als Pièce de Résistance, an welcher das Projekt beinahe gescheitert wäre. Nur dank der Unterstützung der Verwaltung, der Nachbarn und besonders von Alpiq – und gegen Übernahme von nicht ganz unwesentlichen Mehrkosten – konnte die Wallbox bei meinem Parkplatz installiert werden.  Nach der stilvollen Autoübergabe am 19. Januar stand am Freitag dann gleich eine grössere Etappe auf dem Programm: Opfikon – Kriens – Meggen – Opfikon. Gemäss Navi etwas mehr als 140 km. Da ich noch keine Erfahrungswerte hatte, entschied ich mich, mein Auto über Mittag an einer Säule bei der Luzerner Allmend zu laden, da ich nicht schon am ersten Tag ein unangenehmes Erlebnis haben wollte. Zum Auto selbst kann ich mit den bisherigen Erfahrungen einen BMW-Slogan unterschreiben: Freude am Fahren.

 

Mein Strassenbegleiter für die kommenden zwölf Monate: BMW i3 94Ah.

 

 

Für viele Teilnehmer das erste Mal. BMW-Mitarbeiter Nicolas Renfer erklärt den Teilnehmern  das Wichtigste zum BMW.

 

 

Meine Motivation, an dieser Studie teilzunehmen, sind einerseits die oben erwähnten Punkte, anderseits aber auch die Überzeugung, dass sich Mobilitäts- und Arbeitsmodelle dem veränderten gesellschaftlichen Umfeld anpassen müssen. Eine gesunde Work-Life-Balance entsteht, wenn die Zufriedenheit mit der Arbeit, der Zeiteinsatz für den Arbeitsweg und die Qualität der Freizeit im Gleichgewicht sind. Natürlich muss jeder für sich diese Variablen definieren. Wenn ich aber in diesem Jahr etwas dazu beitragen kann, dass neue Angebote entwickelt werden können, wäre das ein positiver Nebeneffekt meiner eigenen Erfahrungen.

 

In diesem Sinne werde ich Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, welche Erfahrungen ich mit dem «SBB Green Class»-Projekt mache.

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