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Melanie Gerber
Art Direction
 
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06.04.2016

Kategorie: Design & Interactive


Prototyping mit Adobe Muse

 

Wollten Sie schon immer einmal einen Website-Entwurf digital testen, ohne gleich an HTML und CSS denken zu müssen? Dann stelle ich Ihnen Adobe Muse vor. Damit können Sie schnell und einfach einen klickbaren Prototyp erstellen.

 

 

Das Grundprinzip

 

Seit dem kürzlich erfolgten Programm-Update ist Adobe Muse noch intuitiver geworden und responsive Prototypen lassen sich ganz einfach nach dem WYSIWYG-Prinzip erstellen. Und das Gute daran: Wer Adobe Indesign kennt, wird sich auch ganz schnell in Adobe Muse zurechtfinden, denn die Benutzeroberfläche sieht sehr ähnlich aus und man findet auch bekannte Werkzeuge vor. Das Schöne ist, dass ich nach wenigen Schritten loslegen kann, meinen Prototyp zu gestalten, und ich mich zu keiner Zeit um HTML und CSS kümmern muss. Das erledigt Muse für mich im Hintergrund. Ich kann mich total auf die Gestaltung konzentrieren und dabei auf einige vorgefertigte Funktionalitäten zugreifen, welche die Erstellung meines Prototypen vereinfachen.

 

Die Programmoberfläche von Adobe Muse zeigt viele Ähnlichkeiten mit Adobe InDesign.

 

 

Gestalten mit fertigen «Widgets»

 

Die sogenannte «Widgets-Bibliothek» bietet mir die erwähnten nötigen Funktionalitäten für einen einfachen Prototyp. Ob Navigationsmenü erstellen, Bildergalerie aufbereiten oder YouTube-Film einbetten – per Drag and Drop kann ich meine gewünschte Funktionalität einbinden und anschliessend so gestalten, wie ich es möchte. Die Grundfunktion bleibt dabei erhalten. So kann ich ruckzuck aufzeigen, wie eine Website später funktionieren könnte, ohne dabei schon viel Zeit und Geld in aufwendige Entwicklung zu stecken.

 

 Die Widgets-Bibliothek bietet viele vorgefertigte Funktionalitäten an, die sofort einsatzbereit sind.

 

 

Vorschau erstellen und veröffentlichen

 

Adobe Muse bietet mir jederzeit die Möglichkeit, mein Design in der programmeigenen Vorschau zu testen oder aber einen HTML-Export zu machen und diesen direkt in einem Browser zu begutachten. Via Business Catalyst, natürlich ebenfalls von Adobe, kann ich sogar mein Design veröffentlichen. Oder aber ich lade meine exportierten HTML-Dokumente gleich auf einen Webserver und präsentiere die Seiten auf einer individuellen URL.

 

 

 Testseiten und viele Tutorials

 

Es gäbe sehr viel über Adobe Muse zu erzählen, denn es macht wirklich Spass, wenn man einfach loslegen kann und am Ende des Tages durch die eigens gestaltete Website klicken kann. Um sich einen detaillierten Einblick zu verschaffen, können Sie sich entweder die vielen Tutorials ansehen oder neu auch vorgefertigte Testseiten herunterladen und selber mit Inhalt abfüllen. Oder mein Tipp: Einfach mal ausprobieren und entdecken, was Adobe Muse alles zu bieten hat. Und wer noch etwas Inspiration sucht, wird bei Adobe Muse unter «Site of the day» fündig.

 

 

Sie denken nun: Ist ja schön und gut, dieses Programm, aber ich möchte nicht wegen eines einzigen Programms die komplette Creative Cloud mieten? Ich kann Sie schon mal beruhigen: Adobe Muse kann als eines von wenigen Programmen einzeln gemietet werden. Natürlich steht auch eine 30-tägige Testversion zur Verfügung.

 

Übrigens: Web-Entwicklern empfehle ich, den generierten Code nicht im Detail zu studieren ... Das Programm wurde für Gestalter entwickelt, die sich um Farben, Formen und Typografie kümmern möchten – nicht um die Hieroglyphen im Hintergrund. :-)

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