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Melanie Gerber
Art Direction
 
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07.10.2015

Kategorie: Design & Interactive


Auf Knopfdruck kreativ werden?

 

Hand aufs Herz: Glauben Sie wirklich, dass es dazu eine fixe Anleitung braucht? Es gibt in der Praxis einige Kreativitätsmethoden – bessere und schlechtere. Viel wichtiger ist aber, dass Sie für sich den richtigen Weg zur Kreativität finden und dabei einige Grundsätze beachten.

 

 

 

Die lästigen Vorurteile

 

Immer wieder hört man, dass gewisse Menschen sich selber als unkreativ bezeichnen. Dabei ist das doch überhaupt nicht wahr. In jedem steckt mindestens ein kleines Stück Kreativität. Denn kreativ sein ist kein Talent, sondern in erster Linie eine Haltung. Offen sein für Neues, etwas entdeckerisches Flair und ein kleines bisschen Mut, eine Aufgabe anders angehen zu wollen. Wie haben Sie zuletzt den störend wackeligen Tisch korrigiert? Mit einem Bierdeckel? Mit Papierschichten? Mit einem Taschentuch? Schon erwischt! In dieser Situation waren Sie einen Moment lang kreativ ...

 

 

Kritisiere Ideen nie zu früh

 

Wie viele Ideen sind schon früh gestorben, da irgendjemand das Gefühl hatte, «das funktioniert sowieso nicht»? Lassen Sie anfänglich viel Spielraum offen. Jede noch so verrückte Idee soll ihren Platz haben. Vielleicht entfacht gerade diese verrückte Idee den zündenden Anstoss für ein tolles Projekt.

 

 

In Varianten denken

 

Die erste Idee ist nicht immer auch die beste. Versuchen Sie anfänglich möglichst viele Ansätze zusammenzutragen. Denn die eine Idee ergibt die andere. Und zudem: Inspiration findet sich überall und nicht nur auf Google. Sie könnten ja beispielsweise Ihr altes Schuhgestell einmal in der Farbe eines herbstlichen Ahornblattes neu streichen.

 

 

Ängste überwinden

 

Wichtig beim Kreativsein ist, dass man bestehende Denkmuster ablegt und bewusst «querdenkt». Ängste wie Kritik an der Idee, belächelt zu werden, oder keinen Erfolg damit zu haben, darf man gar nicht erst zulassen. Denn wie sagte Gandhi so schön: «Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du!»

 

 

 

Empfehlung

 

Ist der Funke gesprungen? Dann empfehle ich Ihnen zwei Dinge: Überlegen Sie sich doch einmal auf kreative Weise, was Sie Ihren Liebsten dieses Jahr zu Weihnachten schenken. Denken Sie dabei daran, nicht die erste Idee ist auch immer die beste. Und wenn Sie Lust auf mehr haben, lesen Sie das Buch «Denkmotor» von Chris Brügger und Jiri Scherrer.

 

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