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Brunner AG, Druck und Medien ist eine Mitarbeiter-AG

 

Mitdenken – Mitverantworten

 
 

Seit 1984 ist die Brunner AG, Druck und Medien eine Mitarbeiter-AG. Die Mehrheit der Aktien liegt in den Händen der Mitarbeitenden, wobei ein Aktionär nicht mehr als 15% der Aktien besitzen darf.

 

Die Brunner AG hat sich 1984 im Zuge der Nachfolgeregelung des Firmeninhabers Alex Brunner für ein nicht alltägliches Organisationsmodell  entschieden, das von den Besitzern des Unternehmens ein grosses Mass an Mitverantwortung und unternehmerischem Denken erfordert. Leitend war dabei nicht nur das Ziel, die Arbeitsplätze zu sichern, sondern die Realisierung einer Vision von Geschäftsleitung, in der die Mitarbeitenden in wichtige Prozesse eingebunden sind. Trotz des aktiven Einbezugs der Mitarbeitenden sind die Kompetenzen jedoch klar geregelt. Führungsorgan ist die Geschäftsleitung. Vor wichtigen Entscheiden führt sie eine breite Meinungsbildung durch oder konsultiert eine Vertretung der Belegschaft. Als Kontrollgremium dient ein unabhängiger externer Verwaltungsrat.

 

 

Hohe Identifikation

Nur gut informierte Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer können mitdenken und Entscheide – ob positive oder schwere – mittragen. Deshalb sind eine offene und aktive Kommunikation, ein transparenter Geldfluss und die Dokumentation der Strategien wichtige Grundlagen der brunnerschen Geschäftspolitik. Die Beteiligung an der Mitarbeiter-AG ist allen Mitarbeitenden freigestellt. Wer sich dafür entscheidet, gibt sich finanziell und ideell in die Firma ein. Die Identifikation mit dem Unternehmen ist überdurchschnittlich hoch, denn mit Recht kann jeder Mitunternehmer einen kleinen Teil davon sein Eigen nennen. Auf der andern Seite tragen die Mitunternehmer durch ihre Kapitalanlage auch ein finanzielles Risiko.

 

Positive Bilanz

Die Bilanz nach einem Vierteljahrhundert Mitarbeiter-AG fällt positiv aus. Das Modell hat unsere Unternehmenskultur wesentlich geprägt und tut dies auch weiterhin. Die Mitarbeiter-AG stösst auch bei unseren Kunden auf viel Sympathie. Immer wieder spüren sie den Unternehmergeist der Brunner-Belegschaft.

 
 
 
 

Die Mitarbeiter-AG im Fokus

 

Stärken und Chancen 

  • Unternehmen kennt seine Aktionäre und deren Interessen
  • hohe Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen   
  • offene, aktive Informationspolitik
  • transparente Geschäftspolitik
  • Imageträger nach innen und aussen
  • Möglichkeit der Teilhabe und Einflussnahme für die Mitarbeitenden
  • nützliche Inputs von MitunternehmerInnen
  • Kunden spüren den Unternehmergeist der Brunner-Belegschaft
  • Gewinn bleibt im Unternehmen oder bei den Mitarbeitenden

 

Gefahren und Risiken

  • Aktie ist ein Risikopapier
  • unterschiedliche Interessen von Aktionären und Unternehmen
  • bezüglich Rendite kann es attraktivere Anlagemöglichkeiten geben
  • Konfliktpotenzial, wenn grösserer Aktionär als Mitarbeiter unzureichende Leistungen zeigt
  • Rückkauf von Aktien bindet Liquidität
 
 
 

Aus der Geschichte der Mitarbeiter-AG

 

1928

Übernahme der Druckerei Ziegler durch die Familie Brunner.

 

 

1972

Umwandlung des Betriebs in eine Aktiengesellschaft. Die Aktien bleiben weiterhin im Besitz der Brunner-Familie.

 

 

1984

Gründung der Mitarbeiter-AG (Nachfolgeregelung für Inhaber Alex Brunner). Die Aktienmehrheit geht in die Hände der Mitarbeitenden über. Josef Christen ist erster Geschäftsführer der neuen Mitarbeiter-AG, Alex Brunner bleibt Präsident des Verwaltungsrates.

 

 

1995

Josef Christen übernimmt von Alex Brunner das Präsidium des Verwaltungsrates.

 

 

2001

Roland Dahinden wird Geschäftsführer der Brunner AG, Druck und Medien.

 

 

2008

Nach dem Rücktritt von VR-Präsident und Mitarbeiter-AG-Gründungsmitglied Josef Christen übernimmt Edgar C. Britschgi dessen Nachfolge.