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Von der Buchdruckerei zum modernen Medienunternehmen

 

Geschichte der Brunner AG, Druck und Medien

 

 
 

1928

 
Übernahme der Buchdruckerei Ziegler in Luzern durch den 32-jährigen Emil Brunner; Gründung der Buchdruckerei Brunner.
 
 

1962

 
Tod von Emil Brunner und Übernahme der Firma durch dessen Sohn Alex Brunner.
 
 

1964

 
Umzug an die verkehrstechnisch ideal gelegene Arsenalstrasse nach Kriens in ein doppelstöckiges Gebäude. Der zweite Stock wird an die Firma Rossignol und später an Salomon vermietet.
 
 

1968

 
Der Wechsel vom Hochdruckverfahren (Buchdruck) zum Offsetdruck markiert einen bedeutenden Schritt in der Brunner-Geschichte.
 
 

1972

 
Die Firma Brunner wird eine Aktiengesellschaft, bleibt aber im Besitz der Familie Brunner.
 
 

1975

 
Die Brunner AG beginnt ihre verlegerische Tätigkeit. Wenige Jahre später ist der Brunner Verlag ein fester Bestandteil des Unternehmens.
 
 

1984

 
Brunner wird zur Mitarbeiter-AG. Nachdem die Nachkommen von Alex Brunner kein Interesse zeigen, ins Geschäft einzusteigen, einigt man sich auf ein unkonventionelles Organisationsmodell. Die Mehrheit der Aktien geht in die Hände der Mitarbeitenden über. Alex Brunner bleibt Präsident des Verwaltungsrates, Geschäftsführer ist Josef Christen.
 
 

1984

 
Einrichtung des Druckateliers, des späteren Brunner PubliShop bzw. der heutigen Abteilung Digitaldruck. Hier werden kleinere und grössere Schnellaufträge erledigt. Heute sind es vor allem Digitaldruckaufträge sowie Text- und Bildpersonalisierungen.
 
 

1990

 
Übernahme der gesamten Liegenschaft in Kriens und Aufstockung des Firmengebäudes.
 
 

1990

 
Neu bietet Brunner Dienstleistungen im Bereich Datenhandling und Adressmanagement an.
 
 

1995

 
Der einstige Patron geht von Bord. Nach dem Rücktritt von Alex Brunner wird Josef Christen neuer VR-Präsident.
 
 

1996

 
Brunner AG startet mit der in Luzern domizilierten Unionsdruckerei – der heutigen UD Print AG – eine Produktionspartnerschaft, die sich bis heute bewährt.
 
 

1998

 
Tod von Alex Brunner.
 
 

1998

 
Aus dem Druckatelier wird der Brunner PubliShop.
 
 

1998

 
Die Brunner AG steigt ins Internet-Business ein. Sie bietet Webdesign-Dienstleistungen an und entwickelt ein eigenes Content-Management-System. Auf diesem Gebiet gehört sie zu den Pionieren.
 
 

2001

 
Roland Dahinden wird neuer Geschäftsführer der Brunner AG.
 
 

2001

 
Neupositionierung. Die Brunner AG organisiert ihre Bereiche neu in den fünf Kompetenzzentren Brunner Druck, Brunner Verlag, Brunner PubliShop, Brunner Web und Brunner Data. Aus «Brunner AG Verlag · Print · PubliShop» wird «Brunner AG, Druck und Medien».
 
 

2002

 
Übernahme der Druckerei von Matt AG Stans. Das neue Tochterunternehmen der Brunner AG behält seinen Namen und produziert weiterhin in Stans.
 
 

2003

 
Auch die Blättler GmbH, Druck und Verlag und der rex verlag luzern werden Tochterunternehmen der Brunner AG. Beide Betriebe brechen ihre Zelte in Luzern ab und ziehen nach Kriens.
 
 

2007

 
Als erstes grafisches Unternehmen der Zentralschweiz erhält Brunner die Zertifizierung nach ISO 12647-2. Wer nach dieser Norm produziert, legt höchsten Wert auf die Prozesssicherheit und garantiert Abläufe und Produkte, die dem internationalen ISO-Qualitätsstandard entsprechen.
Im selben Jahr wird Brunner auch FSC-zertifiziert – ein Label, das Firmen verliehen wird, die sich für eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Holzbewirtschaftung einsetzen.
 
 

2007/08

 
Umbau und Erweiterung des Betriebsgebäudes und Komplett-Sanierung der Aussenfassade. Das renovierte Gebäude besticht durch Eleganz und Funktionalität. Durch den Anbau erhalten die Brunner-Kompetenzzentren mehr Platz und die logistischen Abläufe werden verbessert. Dank der Fassadendämmung wird der Heizölverbrauch mehr als halbiert.
 
 

Januar 2008

 
Konsequente Ausrichtung auf die Dachmarkenstrategie. Die Tochterunternehmen Druckerei von Matt AG Stans und Blättler GmbH, Druck und Verlag werden vollständig in die Brunner AG integriert, die Firmennamen nicht mehr weitergeführt. Der Standort Stans wird aufgegeben, die Von-Matt-Belegschaft zieht nach Kriens.
 
 

Mai     2008

 
Rücktritt von VR-Präsident Josef Christen. Sein Nachfolger wird Edgar C. Britschgi.
 
 

August 2008

 
Die Anschaffung einer neuen Heidelberg Druckmaschine mit automatischem simultanem Plattenwechsel (Speedmaster XL 75-5+LX 2, weltweit erste Maschine von Heidelberg im Praxistest) und einer neuen Schneidestrasse ist die grösste technische Investition in der Brunner-Geschichte.
 
 

November 2009

 

Die Brunner AG investiert in eine neue Digitaldruckmaschine. Die Wahl fällt auf eine IGen4 von Xerox.

 
 

Januar 2010

 

Neuorganisation der Kompetenzzentren der Brunner AG.

Die Kompetenzzentren Brunner Web, Brunner PubliShop und Brunner Data werden im Kompetenzzentrum Brunner Digital zusammengeführt. Brunner Verlag und Brunner Druck bleiben eigenständige Kompetenzzentren.