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Sandra Barmettler
Web- & Mediapublisherin
 
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14.06.2017

Kategorie: Trends


Reisebericht auf Facebook?!

 

Kürzlich verbrachte ich 14 Tage Ferien in Island. Ich dachte mir, dass es vielleicht für die daheimgebliebenen Freunde, Familienmitglieder und Bekannten interessant sein könnte, wenn ich jeden Tag etwas auf Facebook poste. In diesem Blogbeitrag teile ich meine Gedanken und Erfahrungen als «Ferienposterin» mit Ihnen.

 

 

Tausend Fragen

Da ich sonst kaum auf Facebook aktiv bin, habe ich meine Idee, jeden Tag etwas auf Facebook zu posten, vor der Reise angekündigt. Die Rückmeldungen darauf fielen von «Cool, ich bin schon sehr gespannt!» bis zu «Willst du diesen Stress wirklich auf dich nehmen?» aus.  Als «ungeübte» Facebook-Nutzerin hatte ich gefühlte tausend Fragen im Kopf: Was soll ich denn eigentlich schreiben – und wie? Klar, ich würde bestimmt einiges erleben, aber wie persönlich, emotional oder tiefgründig sollen meine Berichte denn werden? Habe ich jeweils eine Internetverbindung für meinen Post? Wird es Reaktionen auf meine Beiträge geben? Gibt es irgendetwas Spezielles, das ich beachten muss? Soll beziehungsweise muss ich Beiträge teilen? Interessiert es überhaupt jemanden, was ich schreibe? Okay, diese letzte Frage stelle ich mir beim Schreiben des Blogs jeweils auch ...

 

 

 

 

 

 Richtig oder falsch?

Ich weiss, es gibt eigentlich kein richtig oder falsch, also habe ich einfach mal mit einem Beitrag angefangen. Als Einstieg eignete sich ein Beitrag über die Routenplanung und die Meldung, dass ich mit meinem Partner in Island gelandet bin. Die drei(!) Kommentare habe ich dann am Abend gelesen, kommentiert und/oder mit «Gefällt mir» markiert. Nach diesem Schema bin ich jeden Tag vorgegangen – am Morgen kurz überprüfen, ob neue Reaktionen vom Vorabend eingegangen sind, tagsüber reisen, viel erleben und fotografieren, und dann am Abend, wenn wieder Internet zur Verfügung stand, das Erlebte auf Facebook mit der weiten Welt teilen.

 

 

 

Tag für Tag

Viel Stress habe ich mir wegen der Facebook-Beiträge nicht gemacht. Nicht verwunderlich, dass ich dann doch nicht jeden Tag etwas gepostet habe. Manchmal war der Tag besonders anstrengend und ich fand keine Motivation mehr, die gemachten Fotos zu sortieren. Bisher habe ich die Fotos und das Erlebte nach meinen Ferien zu Hause sortiert, geklebt und kommentiert. Oft erst ein paar Wochen nach den Ferien und mit Erinnerungen, die schon wieder etwas verblasst waren. Durch das regelmässige Posten auf Facebook konnte ich mir diesen Aufwand sparen. Solange ich die Beiträge nicht lösche, kann ich meinen Reisebericht auch in ein paar Jahren noch digital durchsehen und so das eine oder andere Erlebte in der Erinnerung auffrischen. Das finde ich echt genial!

 

 

Mein Fazit

Meine Facebook-Aktivität ist, seit ich wieder in der Schweiz bin, auf das alte Niveau gesunken – Stagnation! Für mich stimmt es so, ich möchte es nicht anders haben. Das Reisetagebuch via Facebook hat für mich aber sehr gut funktioniert. Stress empfand ich dabei nicht. Auch wenn ich es nicht geschafft habe, jeden Tag einen Eintrag zu erstellen, die Fangemeinde blieb mir treu und die Rückmeldungen waren eine tolle Sache. Sie haben mich in meiner Idee bestärkt und viel Freude bereitet. Ich bin sicher, dass Facebook auch bei künftigen Reisen ein treuer Begleiter sein wird – wenn Zeit und Internetverbindung es erlauben. 

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