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Martin Hegglin
Bereichsleiter Marketing und Verkauf
 
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29.11.2017

Kategorie: Trends


Sprechen Sie schon mit Ihrem Kühlschrank?

  

Am 21. November war der erste Schweizer Digitaltag. Er wurde medial mit viel Brimborium begleitet und fantastische und visionäre Projekte wurden angepriesen, die unser Leben zukünftig beeinflussen könnten. Der Bundesrat trat mit drei Magistraten in Erscheinung. Doch wie digital ist die Schweiz und sind Sie heute wirklich schon unterwegs? Und welche Schattenseiten bringt diese Entwicklung?

 

Als Stichwort hört man oft «Industrie 4.0» – die vierte industrielle Revolution. In dieser kommunizieren Menschen mit Menschen, Menschen mit Dingen, aber auch Dinge untereinander. Smart und vernetzt sind wir. Prozesse werden automatisiert und vor allem digitalisiert.

 

 

 

 

 

Menschen kommunizieren mit Menschen

 

Das ist so, seit es die Menschheit gibt. Verändert hat sich die Form. Von Gesten und Lauten zur direkten Sprache, dann hin zur Kommunikation über grosse Distanzen, die mit Hilfe von analogen und später digitalen Geräten erfolgte. Und jetzt geht ein Trend wieder zurück zu Schrift und Symbolen. Piktogramme, sogenannte Emojis, beschreiben Gefühle und Stimmungen. Welches ist wohl der nächste Megatrend in der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation? Die interaktiven Emojis von Apples iOS 11 sind es sicherlich noch nicht.

 

 

Menschen kommunizieren mit Maschinen

 

Eingabe-Interfaces gibt es, seit es Computer gibt. Allen voran die Tastatur, später kam die Maus, dann der Stift mit Trackpad. Etwas später folgten berührungsempfindliche Displays, und heute lassen sich schon diverse Geräte mit digitalen Assistenten wie «Alexa» von Google oder «Siri» von Apple sprachsteuern. Umgekehrt informieren uns Maschinen und Geräte mittels Push-Meldungen auf unser Smartphone, ob der Luftdruck im Reifen okay ist, in der Wohnung alle Fenster geschlossen sind oder im Kühlschrank noch genügend Milch steht. Aber auch hier die Frage: Was folgt jetzt? Können wir noch vernetzter werden?

 

 

 

 

Maschinen kommunizieren mit Maschinen

 

Ja, das geht. Zum Beispiel im Strassenverkehr, wo Studien zum autonomen Fahren jetzt richtig in Schwung kommen. Autos kommunizieren mit Autos, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Oder Bürogeräte kommunizieren mit dem Hersteller, um rechtzeitig Verbrauchsmaterial und Verschleissteile in Auftrag zu geben. Der Mensch wird von Aufgaben entbunden, die ein System mit Logik und künstlicher Intelligenz effizienter ausführen kann. Und what’s next hier? Es gibt unendlich viele Szenarien und Möglichkeiten. Ich bin sicher, wir sehen hier noch nicht einmal die Spitze des Eisberges.

 

 

Bei aller Euphorie die Probleme nicht verkennen

 

Wie beeinflusst diese Entwicklung unsere Gesellschaft? Die Botschaft am schweizerischen Digitaltag war klar: Digitalisierung ist etwas Gutes, bringt Unternehmen vorwärts und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Auch ich bin überzeugt, dass heute jedes Unternehmen eine digitale Strategie braucht und diese gezielt umsetzen muss. Nur so wird es auch künftig marktfähig sein und Arbeitsplätze sichern können. Es wird aber auch Menschen geben, die aufgrund dieser Entwicklung an den Rand gedrängt werden, und Jobs, die ins Abseits geraten. Gerade für diese Schicksale und Themen müssen trotz aller Digitalisierungseuphorie mit der gleichen Dringlichkeit Antworten gefunden werden, wie an selbstfahrenden Autos getüftelt wird.

 

 

 

Fazit

 

Eine kritische Beleuchtung des Themas habe ich letzthin bei Watson gelesen.

Ich will sie Ihnen nicht vorenthalten: zum Artikel.

 

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