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Sabine Oettrich
Online-Marketing-Spezialistin
 
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03.05.2017

Kategorie: Online-Marketing


Warum Responsive Webdesign Pflicht ist – vier triftige Gründe für die letzten Zweifler

  

Responsive Websites sind Internetauftritte, die sich gleich komfortabel auf allen Geräten nutzen lassen. Egal, ob Sie mit dem Desktop-PC im Geschäft oder Ihrem Smartphone surfen. Mobilfreundliche Webpräsenzen sollten selbstverständlich sein. Doch nicht jedes Unternehmen ist überzeugt. Vier triftige Gründe, warum Sie auf Responsive Webdesign umstellen sollten.

 

Zuerst einmal: Was ist überhaupt Responsive Webdesign? Übersetzt aus dem Englischen bedeutet responsive so viel wie «reaktionsfähig» oder «reagierend». Heisst für eine Website: Die Inhalte werden anwenderfreundlich und ansprechend dargestellt. Egal, ob Sie mit einem Android-Smartphone, dem iPad oder dem Desktop-PC auf den Internetauftritt zugreifen. Responsive Webdesign reagiert auf die Bildschirmauflösung des jeweiligen Geräts und passt sich an. 

 

 Typisch Responsive Webdesign: Die Inhalte auf der Brunner-Medien-Website passen sich je nach Gerätegrösse an. Quelle: http://www.bag.ch/tools/responsive-test/

 

 

Responsive Webdesign ist im Web mittlerweile weit verbreitet. Wer noch nicht umgestiegen ist, sollte dies schnellstmöglich tun. Ansonsten droht der Verlust von Interessenten und Kunden.

 

 

 

1. Grund: Ihre Zielgruppe surft mit Smartphone und Tablet

 

Herr und Frau Schweizer surfen unterwegs mittlerweile häufiger als zu Hause oder am Arbeitsplatz. Schon im Jahr 2015 surften 85 Prozent der Schweizer mit mobilen Geräten. Heute sind es sicherlich noch einmal mehr. Statistiken, die ich in meinem Arbeitsalltag bestätigt sehe. Bei unseren zahlreichen Webprojekten lässt sich gut beobachten, wie der Anteil der mobilen User im Zeitverlauf deutlich steigt. Branchenübergreifend.

 

Die Internetnutzung auf mobilen Geräten ist sprunghaft angestiegen. Quelle: www.bfs.admin.ch

 

 

Für Alt wie Jung ist es heute selbstverständlich, unterwegs, zu Hause und am Arbeitsplatz zu surfen. Auf unterschiedlichen Geräten. Als Konsument recherchiere ich abends auf der Couch mit dem Tablet ein Produkt, google am nächsten Tag mit meinem Smartphone an der Haltestelle noch schnell und kaufe ein paar Tage später dann das Produkt über meinen Laptop. Solche «Kundenreisen» sind Normalität. Ein User. Drei Geräte. Unterschiedliche Nutzungsszenarien. Und immer die klare Erwartung, dass die Website auf allen Geräten optimal funktioniert. Im B2C-Bereich sind Responsive Websites schlicht Notwendigkeit, im B2B-Bereich dringend empfohlen.

 

Wenn ich mit Tablet oder Smartphone surfe, bin ich gnadenlos: Funktioniert die Internetpräsenz nicht, bin ich weg und werde den Webauftritt zukünftig mindestens auf mobilen Geräten meiden. Hand aufs Herz: Geben Sie Websites noch eine Chance, die auf Ihrem Smartphone nicht top aussehen? Wie viel Zeit investieren Sie beim mobilen Surfen noch, wenn kein mobiles Menü verfügbar ist?

 

 

2. Grund: Mobile User haben andere Bedürfnisse

 

Die Zeit, die der durchschnittliche User einer Webpräsenz schenkt, liegt unter der gefühlten Gedächtnisleistung eines Goldfisches. Gerade einmal acht Sekunden geben wir einem Internetauftritt Zeit. Findet der User in dieser Zeit keinen relevanten oder interessanten Content, verlässt er die Website wieder. Verbrauche ich meine acht Sekunden für das Zoomen auf einer nicht mobilfreundlichen Webpräsenz, ist der Geduldsfaden bereits gerissen und die Internetseite wird wieder verlassen, bevor der Nutzer überhaupt einen Blick auf die Inhalte erhaschen konnte.

 

Kurz: Nicht mobilfreundliche Websites erhöhen die Absprungrate signifikant. Mit jedem Absprung verlieren Sie einen potenziellen Interessenten, Lead oder Käufer.

 

Als mobiler Nutzer gebe ich einer Website gerade einmal acht Sekunden – danach ist meine Aufmerksamkeitsspanne bereits wieder vorbei.

 

Nicht zu vergessen: Responsive Webdesign ist mehr als die optimale Darstellung von Content auf verschiedenen Geräten. Mobile Nutzer haben hohe Erwartungen an Internetseiten. Surfe ich mit dem Smartphone, erwarte ich schnelle Ladezeiten und guten Content auf den ersten Blick. Bin ich mit dem heimischen Laptop im Netz unterwegs, ist meine Internetverbindung besser und mein Bildschirm grösser. Entsprechend habe ich ganz andere Erwartungen an eine Website.

 

Modernes Webdesign beachtet die Bedürfnisse aller User. Egal, von welchem Gerät diese auf die Website zugreifen. Zunehmend wird hier sogar der Grundsatz Mobile First angewendet. Heisst: Die Website wird konsequent für Mobile User optimiert.

 

 

3. Grund: Google bevorzugt Responsive Websites

 

Im Grunde ein alter Hut: Bereits seit dem Hummingbird-Update im Jahr 2013 bevorzugt die Suchmaschine Google Internetauftritte mit Responsive Webdesign.

 

Warum ist das wichtig? Damit ich als Nutzer eine Website finde, nutze ich eine Suchmaschine. Hierzulande ist Google unangefochtener Spitzenreiter im Suchmaschinenmarkt. Alle anderen Suchmaschinen sind damit irrelevant. Möchte ich im World Wide Web gefunden werde, bin ich auf die Verweise von der Suchmaschine angewiesen – und muss mich deren Regeln beugen. Auf den Supportseiten des Suchmaschinenriesen heisst es klar: «Falls Ihre Website noch nicht für Mobilgeräte optimiert ist, sollten Sie das unbedingt nachholen.» Ein Ratschlag, dem Sie unbedingt Folge leisten sollten. Denn Google bestimmt, welche Websites im Netz gefunden werden. Und welche nicht.

 

Mit einer mobilfreundlichen Website können Sie übrigens auch das Ranking auf Desktop-Geräten positiv beeinflussen. Auf Mobilgeräten hingegen straft Google Sie ab, wenn Sie keine mobiltaugliche Webpräsenz anbieten. Welche anderen Rankingfaktoren es noch gibt, erfahren Sie hier.

 

 

 

4. Grund: Besseres Onlinemarketing dank Responsive Websites

 

Wie kommen die Nutzer eigentlich auf Ihre Website? Von Google, über Displaykampagnen oder Social Media? Gut möglich, dass ein Grossteil Ihres Website-Traffics von anderen Onlinekanälen stammt. Vielleicht geben Sie sogar Geld für Google-Adwords-Kampagnen oder Facebook-Werbung aus. Mit einem mobilfreundlichen Internetauftritt können Sie sogar bares Geld sparen.

 

Wie das? Bei Onlinekampagnen wie Google AdWords wird jedes Keyword mit einem Qualitätsfaktor hinterlegt. Dieser Qualitätsfaktor hat grossen Einfluss darauf, wie viel Sie pro Klick und Keyword bezahlen. Der Qualitätsfaktor wiederum wird unter anderem auch von der Qualität der Website bestimmt. Und Qualität heisst für Google: Responsive Webdesign.

 

Verweisen Sie von Ihrem Facebook-Channel auf Ihre Website, dann tun Sie sich mit einer nicht mobilfreundlichen Website keinen Gefallen. Denn ein Grossteil der User auf Social Media surft mit mobilen Devices. Von der Facebook-App auf eine veraltete Website zu gelangen, erzeugt für die User ein negatives Nutzererlebnis. Im schlimmsten Fall verpufft Ihr Erfolg auf den sozialen Medien, sobald Sie User auf Ihre Webpräsenz leiten möchten.

 

 

Ist Ihre Website mobilfreundlich?

 

Falls Sie unsicher sind: der Responsive-Test auf unserer Website zeigt Ihnen, wie Websites auf unterschiedlichen Geräten dargestellt werden. Auch Google bietet einen Mobile-Friendly-Test an.

 

Um mit den Worten des Internetgiganten Google zu schliessen: «Egal, welchen Schritt Sie als Nächstes wählen: Entscheiden Sie sich für die mobile Welt!» (Quelle: www.https://developers.google.com/webmasters)

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