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Erwin Bucheli
Teamleiter Web
 
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22.02.2017

Kategorie: Trends


Airbnb - vom Wohnungsvermittler zum Reiseveranstalter

  

Während Airbnb bislang ausschliesslich Unterkünfte vermittelte, sind neu Veranstaltungen und Touren über Airbnb buchbar. Damit drängt Airbnb ins Marktsegment der Reiseveranstalter ein – und greift nicht nur auf ein bewährtes, kundenzentriertes Geschäftsmodell zurück, sondern auch auf jede Menge Marktmacht.

 

 

 

Erfolgreich in der Sharing Economy

 

In der Sharing Economy haben sich schon zahlreiche einstmalige Startups zu internationalen Grosskonzernen gemausert. Doch Airbnb hat etwas Faszinierendes an sich. Doch was ist es, was dieses Unternehmen besonders macht? Reicht die eine brilliante Idee, die den Zeitgeist trifft? Ich denke nicht. Für mich stehen diese drei Faktoren im Zentrum:

 

  • Konsequenter Fokus auf hoher Nutzerfreundlichkeit, wie in meinem letzten Blogbeitrag beschrieben
  • Ein Geschäftsmodell, welches praktisch jedem Wohnungsbesitzer ein potenzielles Zusatzeinkommen ermöglicht
  • Ein auf den Zeitgeist zugeschnittenes Konzept: nicht nur im Hotel zu logieren, sondern an einem fremden Ort zu Hause zu sein und ein individuelles, besonderes Reiseerlebnis zu haben

 

 

Jeder kann zum Tourguide werden

 

Airbnb zieht sein bestehendes Erfolgskonzept nun weiter und transformiert dieses in verwandte Geschäftsfelder innerhalb der Welt des Reisens. Warum eine Tour nicht über Airbnb abwickeln, statt klassisch über ein Reisebüro zu buchen? Ähnlich wie bei der Wohnungsvermietung erschliesst Airbnb damit einer riesigen Zielgruppe eine mögliche neue Einnahmequelle. Jedermann kann zum Tourguide werden, seine individuelle Tour zusammenstellen und diese auf Airbnb anbieten, ohne dafür in Marketingmittel investieren zu müssen. Was sich durchsetzt und was nicht, hängt letztlich alleine von der Bewertung der Kunden ab. Wie demokratisch, nicht?

 

 

Testlauf in 12 Städten

 

Aber ganz so weit ist es noch nicht. Die Funktion wurde bis anhin für 12 Städte freigeschaltet und beschränkt sich vorderhand auf ausgesuchte Angebote. Ich bin gespannt, wie sich Airbnb entwickelt, und bin ziemlich überzeugt davon, dass «Trips» erst der Anfang ist. Und sich noch einige klassische Anbieter in der Tourismusindustrie warm anziehen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

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