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Sabine Oettrich
Online-Marketing-Spezialistin
 
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23.11.2016

Kategorie: Online-Marketing


7 Tipps, wie Ihr KMU ein Top-Ranking auf Google erhält

 

 

Kleine und grosse Unternehmen werden heute vor allem über Suchmaschinen gefunden. Neben kluger Onlinewerbung ist es für Schweizer Firmen deshalb essenziell, sich optimal im Internet zu positionieren. Der Schlüssel für eine Top-Platzierung bei Google: Suchmaschinenoptimierung. Lesen Sie in 7 Praxis-Tipps nach, wie Sie sich als KMU optimal auf Suchmaschinen positionieren.

 

Gut zu wissen: Wenn wir von Suchmaschinenoptimierung sprechen, geht es auf dem Schweizer Markt um Google. Die Suchmaschine des Digitalkonzerns Alphabet ist hierzulande unangefochtene Nummer 1 auf dem Suchmaschinenmarkt: mit einem Marktanteil von über 93% (Quelle: Statista).

 

Suchmaschinenmarketing lässt sich in zwei wesentliche Bereiche unterteilen: Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – und Suchmaschinenwerbung – kurz SEA. Letzteres meint Werbemassnahmen wie z.B. Google AdWords. Suchmaschinenoptimierung bezieht sich auf die organischen Treffer: die «normalen» Treffer also in der Trefferliste bei Google. Im Gegensatz zur bezahlten Suche entstehen hier keine Kosten, wenn ein Nutzer auf Ihr Suchergebnis klickt. Bei Suchmaschinenoptimierung geht es darum, wie Sie Ihre Website auf die vorderen Plätze in der Google-Trefferliste bekommen. Denn nur wer in den vorderen Rängen bei Google mitspielen kann, wird von potenziellen Kunden überhaupt wahrgenommen.

 

Doch wie kommen Sie auf die vorderen Ränge bei Google? Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus unzähligen Faktoren zusammen. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich eine perfekt optimierte Website, die auf den obersten Rängen bei Google erscheint. Wie Sie Ihre Website für Suchmaschinen optimal gestalten können, verraten die folgenden Praxis-Tipps.

 

Tipp 1: Weniger ist mehr – fokussieren Sie sich

 

Sie dürfen nicht erwarten, mit all Ihren Angeboten und Dienstleistungen gleichermassen mit einem Top-Ranking auf Google zu erscheinen. Die Suchmaschine macht sich ein Bild von Ihrer Website und versucht herauszufinden, um was sich Ihre Internetpräsenz dreht. Wenn Sie keinen roten Faden auf Ihrem Webauftritt haben, werden es Nutzer ebenso wie Google schwer haben, herauszufinden, um was es eigentlich geht. Verzichten Sie lieber auf Themengebiete und Inhalte – oder ordnen Sie diese strukturiert und logisch an.

 

Konzentrieren Sie sich auf Top-Seller, Nischenthemen und einzigartige Inhalte, die sich nirgendwo sonst im Internet finden. Mit der tausendsten Seite über Onlinemarketing oder Mode ist es schwerer, ein gutes organisches Ranking zu erzielen als bei spezifischen Themen, die genau zu Ihrem Unternehmen passen und die nur Sie Ihren Nutzern bieten können.

 

Überlegen Sie sich zudem, mit welchen Stichwörtern Sie gefunden werden möchten. Achtung: relevante Keywords müssen nicht zwangsläufig die korrekten Produktbezeichnungen sein. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe, wenn Sie nach den richtigen Stichwörtern Ausschau halten. Beachten Sie dabei, ob Sie auch über ausreichende Inhalte zum jeweiligen Thema verfügen bzw. noch Content produzieren können. Wichtig ist dabei auch die jeweilige Wettbewerbssituation für Stichwörter. Statt sich in den Wettbewerb um besonders hart umkämpfte Stichwörter einzureihen (Googlen Sie einmal nach dem Stichwort «Schuhe»), kann es strategisch besser sein, sich auf Nischen zu konzentrieren.

 

Verlieren Sie dabei Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen: Überlegen Sie sich, betreiben Sie Marktforschung oder recherchieren Sie, nach welchen Keywords Ihre potenziellen Kunden wirklich suchen.

 

 

Tipp 2: Landingpages machen das Leben einfacher

 

Landingpages sind Unterseiten einer Website, auf denen Nutzer landen – z.B. nach dem Klick auf einen bezahlte Anzeige oder einen organischen Treffer. Idealerweise sind Landingpages auf ein Thema oder einen konkreten Themenbereich fokussiert. Setzen Sie eine solche Landingpage auf, können Sie sich das Leben leichter machen – denn durch die Konzentration auf ein spezielles Thema wird es für Suchmaschinen interessanter, den Nutzern die jeweiligen Landingpages als Treffer anzubieten.

 

Der Vorteil von Landingpages: Auch unabhängig von der Struktur und Optik Ihrer Website können Sie sich auf einen Themenkreis bzw. wichtige Keywords konzentrieren. Eine Landingpage muss noch nicht einmal in der Navigationsstruktur einer Website verankert sein. Konzentrieren Sie sich auf die Optimierung solcher Seiten – ob diese nun Teil des Navigationsmenüs sind oder nicht. Denn um ein gutes Ranking zu erzielen, müssen Sie nicht unbedingt Ihre gesamte Website umkrempeln.

 

Dennoch sollten Sie nicht vergessen: Suchmaschinen schauen sich immer auch die Gesamtkomposition einer Website an. Das Gesamtbild muss also stimmen. Wenn Sie mit einer unübersichtlichen oder technisch veralteten (z.B. nicht mobiloptimierten) Website daherkommen, müssen Sie sich doppelt anstrengen, um ein gutes Ranking zu erzielen.

 

 

Eine gute Landingpage ist auf wenige Themen fokussiert, übersichtlich und integriert wichtige Keywords.

 

 

Tipp 3: Erledigen Sie Ihre SEO-Hausaufgaben

 

Es gibt etliche mehr oder weniger technische Faktoren, die eine wichtige Grundlage für Suchmaschinenoptimierung bieten. Die Bereinigung dieser Faktoren bringt Ihre Website nach oben und ist nicht schwierig. Zudem hilft eine solche «SEO-Hygiene» nicht nur Ihrem Ranking, sondern wird auch Ihre Nutzer erfreuen.

 

Page Title

Den Page Title können Sie z.B. im Tab-Namen wie auch in der Google-Trefferliste nachlesen. Ein passender Page Title ist hilfreich für Ihre Nutzer, die sich so besser auf Ihrer Website orientieren können und sogleich erkennen, um was es geht. Zudem sendet der Page Title auch Relevanzsignale an Google.

 

 

Mit einem treffenden Page Title teilen Sie nicht nur Google, sondern auch Ihren Nutzern mit, um was es auf Ihrer Website geht.

 

Meta Description Tag

Für jede Unterseite einer Website kann ein kurzer Beschreibungstext angegeben werden. Dieser Text wird grundsätzlich im Code hinterlegt, ist in vielen Content-Management-Systemen aber auch bequem über die Nutzeroberfläche einzufügen (in unserem CMS mirusys® ist dies z.B. problemlos möglich). Dieser Beschreibungstext wird als Beschreibungstext in der Google-Trefferliste angezeigt. Ein guter Text ist nicht nur interessant für Suchmaschinen, sondern kann auch Ihre Nutzer zum Klicken animieren.

 

Der Meta Description Tag ist der kurze Text, der auch in der Google-Trefferliste angezeigt wird.

 

Duplicate Content

Duplicate Content bedeutet so viel wie «gleiche» oder «doppelte Inhalte» und sollte möglichst vermieden werden. Gemeint ist, dass Titel, Beschreibungstexte oder ganze Texte mehrmals auf Ihrer Website auftauchen. Inhalte sollten immer einzigartig sein! Das bedeutet natürlich auch, dass Ihre Inhalte auch auf anderen Websites nicht noch einmal in der gleichen Form auftauchen.

 

Kurze, informative Titel

Halten Sie die Titelhierarchie auf Ihrer Website ein: Pro Unterseite sollte es nur einen H1-Titel geben, als nächste Ebene folgen dann logischerweise die H2-Titel. Titel sollten kurz und informativ sein und dürfen ruhig relevante Keywords beinhalten. Vergessen Sie aber nicht, die Titel in erster Linie für Ihre Nutzer zu verfassen.

 

Bildbeschreibungen

Jedes Bild sollte einen relevanten Dateinamen sowie ein hinterlegtes Alt-Attribut haben. Falls das Bild nicht geladen werden kann, wird somit das Alt-Attribut angezeigt. Zudem erklären Sie der Suchmaschinen damit de facto, um was es in dem Bild geht – und sorgen so für weitere Relevanzsignale.

 

Sprechende URL

Achten Sie darauf, Unterseiten Ihrer Webpräsenz mit aussagekräftigen Namen zu versehen. Statt /article123 kann die URL z.B. /unternehmen/team heissen. So wissen nicht nur die Nutzer, sondern auch die Suchmaschinen, um was es auf der jeweiligen Seite geht. Bauen Sie zudem sogenannte Breadcrumbs auf Ihrer Website ein, bieten Sie dem Nutzer eine zusätzliche Orientierung.

 

Eine sprechende URL ist deutlich aussagekräftiger als etwa eine Zahlenkombination.

 

Ordentliche Fehlerseite

Wenn ein Nutzer eine nicht mehr vorhandene URL aufruft, gelangt er auf die sogenannte 404-Seite. Dies ist die Fehlerseite und sollte den Nutzer darüber informieren, dass die von ihm aufgerufene Unterseite nicht mehr existent ist. Google wie auch Ihre Nutzer haben Freude, wenn die Fehlerseite über die eben beschriebene Tatsache informiert und z.B. wieder auf Ihre Homepage verlinkt.

 

 

Tipp 4: Content is King

 

Ja, ich weiss: Content Marketing ist mittlerweile fast schon ein alter Hut. Dennoch: Gute Inhalte sind für die Suchmaschinenoptimierung wichtiger als je zuvor. Bieten Sie Ihren Nutzern Content, der interessant, einzigartig, aktuell und tiefgehend ist. Oberflächliche Texte mit ein paar Dutzend Zeichen ist für SEO zu wenig. Stichwörter sind nicht alles, und dennoch: Die für Sie relevanten Stichwörter dürfen ruhig in Ihren Texten auftauchen. Hier gilt es, eine gesunde Mischung zu finden. Wenn Sie sich bemühen, einen spannenden Text für Ihre Zielgruppe zu schreiben, wird dies auch Google honorieren.

 

Über die ideale Textlänge herrscht eine gewisse Uneinigkeit bei SEO-Experten. Wichtig ist hier: Schreiben Sie mindestens 300 Wörter – grundsätzlich lieber mehr als weniger. Falls Sie das Gefühl haben, Textwüsten zu produzieren, dann gliedern Sie Ihre Texte durch Zwischenüberschriften, Bilder oder Aufzählungen. (Unser Kommunikationsspezialist Armin Barmet hat einen spannenden Blogartikel darüber geschrieben, «Wie sich Texte leserfreundlich gliedern lassen».) Eine gute Orientierung bieten auch die Websites der Mitbewerber: Idealerweise haben Sie nicht wesentlich weniger Content zu bieten als diese.

 

 

Tipp 5: Lassen Sie sich empfehlen

Eine Herausforderung für viele Unternehmen stellt das sogenannte Linkbuilding dar. Dabei geht es im Grunde darum, sich von den richtigen Websites empfehlen zu lassen. Warum ist das wichtig? Ganz einfach: Das Internet funktioniert im Wesentlichen durch dessen Hyperlink-Struktur. Die vielen Websites im Internet verweisen aufeinander. Verweisen viele Websites auf eine bestimmte Website, so ist davon auszugehen, dass diese Website empfehlenswert ist. Messbar ist dies mit PageRank-Checkern. Dafür gibt es im Internet eine grosse Auswahl kostenfreier Tools.

 

Diese PageRank-Checker ermitteln einen Wert zwischen 0 und 10 Punkten. Umso höher die Zahl, desto besser. Ermittelt wird der PageRank über die Anzahl der Websites, die auf die jeweilige Website verweisen. Doch Achtung: Wichtig ist hier nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität dieser sogenannten Backlinks. Die Links sind nur dann wertvoll für Sie, wenn diese von thematisch passenden Websites kommen, die idealerweise selbst auch einen guten PageRank besitzen. Vernetzen Sie sich also online mit Partnern, Dienstleistern, Blogs usw.

 

Ebenso wichtig: Halten Sie sich fern von Directories und Linksammlungen. Der Eintrag in solche Websites schadet Ihnen eher – kontrollieren Sie also regelmässig Ihre Backlinks. Dafür gibt es unzählige Backlink-Checker im World Wide Web.

 

 

Tipp 6: Interaktion ist alles

 

Klickt ein Nutzer in der Google-Trefferliste auf Ihre Website, bedeutet dies längst noch nicht, dass der Nutzer damit das Gewünschte gefunden hat. Locken Sie den Nutzer z.B. mit falschen Versprechungen auf Ihre Website, wird er dies sehr schnell erkennen und Ihre Internetpräsenz ohne das Ausführen einer Interaktion wieder verlassen. Somit ist ein Absprung entstanden. Als Interaktion gelten bewusste Aktionen des Nutzers auf einer Webpräsenz, z.B. ein Klick oder Scrollen. Messbar werden diese Interaktionen durch die Click-Through-Rate. Bemühen Sie sich, Ihre Nutzer auf Ihrer Website zu halten – auch dies wirkt sich positiv auf Ihr Ranking aus.

 

 

Tipp 7: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

 

Sobald Sie mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen, sollten Sie den Erfolg Ihrer Massnahmen natürlich auch kontrollieren. Google selbst stellt dazu bereits eine Reihe praktischer Tools zur Verfügung. Dazu gehören die Google Webmaster Tools,Google Analytics sowie Google Trends.

 

 

Mit Google Trends erhalten Sie einen Überblick darüber, nach welchen Keywords gerade besonders intensiv gesucht wird.

 

Backlinks analysieren

Mit Backlink-Checkern können Sie überprüfen, welche Backlinks auf Ihre Website verweisen. Dazu gibt es unzählige Gratistools im Web. Bei den meisten müssen Sie etwas Werbung über sich ergehen lassen.

 

Backlink-Tools zeigen, welche Websites im World Wide Web auf Ihre Website verweisen.

 

PageRank ermitteln

Der PageRank einer Website drückt mittels einer Zahl aus, wie viele Links auf Ihre Website verweisen und welche Qualität diese Links haben. Der PageRank kann einen Wert zwischen 0 und 10 Punkten annehmen, wobei 10 die höchste Punktzahl darstellt. Der dahinter stehende Algorithmus wurde von Google-Gründer Larry Page in dessen Studentenzeiten entwickelt.

 

 

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