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Erwin Bucheli
Teamleiter Web
 
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13.07.2016

Kategorie: Online-Marketing


Was Sie von Airbnb lernen können

 

Die Nutzerfreundlichkeit einer Plattform kann über Top oder Flop entscheiden. Airbnb ist für mich ein gutes Beispiel, eine Plattform komplett auf die Bedürfnisse ihrer User auszurichten. In diesem Quick-Check zeige ich Ihnen drei Aspekte, die bei mir besonders punkten.

 

 

 

Airbnb ist eine Online-Gemeinschaft, um private Unterkünfte zu buchen und zu vermieten.

 

 

Startseite: Background-Video, Call-to-Action und Live-Suche

 

Keine vergraulenden Textwüsten auf den ersten Blick. Lediglich ein kurzer Beschrieb, um was es geht. «Buche Unterkünfte von einheimischen Gastgebern ...» Ja, hier ist er bereits wieder, der Call-to-Action aus meinem letzten Blogbeitrag. Videosequenzen verschiedenster Wohn- und Reisemomente schaffen nun eine offene Atmosphäre – und inspirieren den Nutzer, seine Suche zu starten. Da der Kunde hier noch am Anfang seiner Suche steht (und das Interesse bestehen bleiben soll), ist diese enorm reduziert: Ort, Datum und Anzahl Personen. Mehr Angaben braucht es (noch) nicht. Es dankt die Absprungrate!

 

Keine Textwüsten, stattdessen eine einfache Suche und viele Bilder.

 

 

Detailsuche: mit optionalen Filtern und Direkteinträgen in Google Maps mit Preview

 

Auf den meisten grossen Buchungsportalen sieht man auf dieser Ebene lediglich eine Übersicht der verfügbaren Wohnungen. Um mehr Impressionen der Wohnung oder des Zimmers zu erhalten, ist ein weiterer Klick in die Detailansicht notwendig. Oft führt dies dazu, dass der User anschliessend in der Detailansicht einer einzelnen Wohnung «gefangen» ist und dann nicht mehr zur Übersicht zurückfindet. Oder zehn Detailseiten von Wohnungen offen hat. Und wieder grüsst die Absprungrate, dieses Mal aber von oben und auch auf höherem Niveau. Der Buchungsfrust ist garantiert.

 

Airbnb hat hier einen wesentlich benutzerfreundlicheren Ansatz und integriert bereits auf dieser Suchebene eine kleine, klickbare Bildgalerie bei jedem Objekt. Man kann sich sämtliche Bilder der Wohnung ansehen und schon mal alle Wohnungen aussortieren, die optisch nicht ansprechen. Klickt man dann tatsächlich auf eine Wohnung, ist das Interesse daran höher. Gut gemacht ist auch, dass man den Standort der Wohnung bereits auf der rechten Seite sehen kann. Der User kann hier den ersten Eindruck der Wohnung und den Standort (ob zum Beispiel direkt am See oder in der Stadt) bereits argumentativ abwägen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Diverse Funktionalitäten und Helfer machen die Suche schneller konkret.

 

Kein Buchungsfrust dank einer übersichtlichen Struktur.

 

 

 Community-Funktionen

 

Klar. Auch die typischen Funktionen einer Community – Profile mit allen vergangenen Bewertungen, einfache Teilbarkeit von Beiträgen auf sozialen Netzwerken und Ähnliches – gehören bei der Buchungsplattform dazu. Besonders hilfreich ist, dass man sich für Detailfragen bereits vor dem Betätigen einer Buchung mit dem Gastgeber austauschen kann.

 

 

Über Airbnb gäbe es noch viel zu erzählen. Wünschen Sie sich eine Fortsetzung, einen zweiten Teil? Dann schreiben Sie mir. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

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