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Sandra Barmettler
Web- & Mediapublisherin
 
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16.03.2016

Kategorie: Print


Woher Bilder nehmen?

 

Vermehrt häufen sich bei uns Rückmeldungen, dass wegen Bildern Rechtsprobleme aufgetreten sind. Oftmals handelt es sich um Bilder, die über die Google-Bilder-Suche gefunden und ohne Rückfrage beim Urheber verwendet wurden. Es gibt Alternativen, an geeignetes Bildmaterial zu kommen – ohne dabei Urheberrechte zu verletzten und rechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen zu müssen.

 

 

Bilder aus dem Internet

Die beste und oft auch einfachste Lösung ist, ein eigenes Bild zu fotografieren. Manchmal ermöglichen die Umstände diesen Weg jedoch nicht. Die Google-Bilder-Suche ist aus urheberrechtlichen Gründen jedoch nicht für die Weiterverwendung von Bildern geeignet und sollte nur als Quelle der Inspiration genutzt werden. Es gibt genügend Bildarchive, die für wenig Geld oder sogar kostenlos Bilder zur Verfügung stellen.

 

 

 

Kostenlose Bildarchive

Was die Verwendung und Quellenangabe der Bilder betrifft, hat jeder Anbieter von Bildarchiven seine eigenen Weisungen. Die Lizenzbestimmungen werden meist ausführlich und gut erklärt. Es lohnt sich, sich die Zeit zum Durchlesen der Nutzungsbedingungen zu nehmen. Beim Download der Bilder ist stets auf die Qualität und die Auflösung der Bilder zu achten! Nicht jedes Bild eignet sich automatisch für alle Ausgabekanäle.

 

https://pixabay.com/

• kostenlose Registrierung erforderlich

• frei von Urheberrechten

• kostenloses Herunterladen, Nutzen und Anpassen für beliebige Zwecke

• für kommerzielle Anwendungen geeignet

• Bilder sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich

• keine Namensnennung erforderlich

 

http://www.pixelio.de 

• kostenlose Registrierung erforderlich

• kostenlose Nutzung und Anpassung gemäss den Lizenzen

• Bilder sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich

• Bildquellenangabe erforderlich

 

http://www.piqza.de

• keine Anmeldung erforderlich

• kostenlose Nutzung und Anpassung gemäss den Lizenzen

• Bilder sind nicht in unterschiedlichen Grössen erhältlich

• Bildquellenangabe erforderlich

 

 

Kostenpflichtige Bildarchive

Auch bei Anbietern kostenpflichtiger Bilder gilt es die Nutzungsbedingungen zu studieren. Die Auflösung kann auch bei einem kostenpflichtigen Bild für einen bestimmten Ausgabekanal nicht geeignet sein. Daher sollten Sie stets darauf achten, welche Bildauflösung Ihr Bildfavorit hat und ob dieser für den geplanten Ausgabekanal geeignet ist.

 
Hier eine Auswahl bekannter Anbieter – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

Kriterien der Ausgabekanäle

Für den Printkanal gelten andere Bildgrössen als für Websites. Ich empfehle immer die grösstmögliche Bildauflösung herunterzuladen, so dass das Bild problemlos für die gedruckte Ausgabe verwendet werden kann. Eine grosse Bildauflösung kann leicht reduziert werden, der umgekehrte Weg ist anspruchsvoller.

 

Für Printkanal:

Jedes Bild kann mit einem Rechtsklick auf die Datei unter «Eigenschaften» oder unter «Information» auf seine Bildauflösung überprüft werden.

 

Hier einige Richtlinien für die grösstmögliche Platzierung im Print:

1024×768 Pixel = 8×6 cm

1280×960 Pixel = 10×8 cm

1600×1200 Pixel = 13×10 cm

1984×1488 Pixel = 16×12 cm

2560×1920 Pixel = 21×16 cm (A5)

3488×2616 Pixel = 29×22 cm (A4)

5344×4008 Pixel = 45×34 cm (A3+)

 

Für Websites:

Hier verweise ich auf den Blogbeitrag «Freude an Bildern – auch online» von Melanie Gerber, die zu diesem Thema interessante Informationen zusammengetragen hat.

 

 

 

Mein Fazit

Selber gemachte Bilder haben mehr Bezug zur persönlichen Umgebung. Nach Möglichkeit empfehle ich daher diese Variante. Fehlt die Zeit dazu oder lassen es die Umstände nicht zu, gibt es gute Möglichkeiten, Bilder zu kaufen oder gratis herunterzuladen, ohne dabei das Urheberrecht zu verletzen und sich rechtliche Schwierigkeiten einzuhandeln. Die Google-Bilder-Suche ist daher zur Inspiration ganz praktisch, nicht jedoch für die Verwendung von Bildern, die über den privaten Bereich hinausgeht. Wichtig ist, die Bildauflösung genau im Auge zu behalten. Im Zweifelsfall lieber nachfragen.

 

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